Inklusion am Arbeitsmarkt / Arbeitsministerin Schreyer: „Wir wollen Arbeitgeber ermutigen, Menschen mit Behinderung eine Chance zu geben – Staatsregierung geht mit gutem Beispiel voran“

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Inklusion am Arbeitsmarkt / Arbeitsministerin Schreyer: „Wir wollen Arbeitgeber ermutigen, Menschen mit Behinderung eine Chance zu geben – Staatsregierung geht mit gutem Beispiel voran“ Kerstin Schreyer - csu-landtag.de - Atelier Krammer
(BWP) Der bayerische Arbeitsmarkt boomt – jetzt ist die richtige Zeit, um noch mehr Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen. Dazu hat der Ministerrat in seiner letzten Sitzung am 8. August weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht. Bayerns Arbeitsministerin Kerstin Schreyer: „Unser Ziel ist ein Bayern, in dem Menschen mit und ohne Behinderung miteinander leben, wohnen und vor allem auch arbeiten. Dazu müssen aber bestehende Barrieren in den Köpfen abgebaut werden – auch bei den Arbeitgebern. Deshalb werden wir einen Runden Tisch ins Leben rufen und gemeinsam mit der Wirtschaft nach Lösungen suchen, wie noch mehr Menschen mit Behinderung in Arbeit kommen. Außerdem haben wir bereits eine Infokampagne gestartet, die aufklären und mögliche Vorbehalte und Sorgen bei Arbeitgebern abbauen und Menschen mit Behinderung dazu animieren soll, sich mehr zuzutrauen.“

In den Jahren 2006 bis 2018 ist die Zahl der Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung um 26.000 gestiegen. Im gleichen Zeitraum ging die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung um rund 16 Prozent zurück. „Hier setzen wir weiter an. Deshalb haben wir bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes festgelegt, das sogenannte Budget für Arbeit besser auszustatten als vorgeschrieben. Der Lohnkostenzuschuss für die Arbeitgeber in Bayern ist um 20 Prozent höher als vom Gesetzgeber vorgesehen“, betonte die Ministerin.

„Um die Teilhabechancen von Menschen mit Behinderung zu verbessern, gehen wir als Arbeitgeber selbst mit gutem Beispiel voran. In der nächsten Legislaturperiode werden wir die Quote von Menschen mit Behinderung im staatlichen Bereich anheben. Wenn wir es schaffen, Menschen mit und ohne Behinderung zuerst als Menschen wahrzunehmen, haben wir den wichtigsten Schritt zu einer inklusiven Gesellschaft zurückgelegt“, ist sich Schreyer sicher.

Quelle: stmas.bayern.de

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