Start der Kampagne ‚Ausbildung macht Elternstolz' / Aigner: "Gemeinsam setzen wir ein klares Zeichen"

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Start der Kampagne ‚Ausbildung macht Elternstolz' / Aigner: "Gemeinsam setzen wir ein klares Zeichen" Ilse Aigner - stmwi.bayern.de
(BWP) Die Kampagne ‚Ausbildung macht Elternstolz‘ ist ab sofort auf Plakatwänden, in Kinospots und in verschiedenen Online-Medien in ganz Bayern präsent. Im November 2015 hatten Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, der Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK) Dr. Eberhard Sasse und der Präsident der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern Georg Schlagbauer die Kampagne vorgestellt. Aigner: „Die berufliche Bildung bietet jungen Menschen Karriere- und Entwicklungschancen, die einem Studienabschluss in nichts nachstehen. Dafür wollen wir werben. Das ist ein einzigartiges Projekt, das es so in Deutschland sonst nicht gibt. Wir richten uns bei der Kampagne gezielt an die Eltern, die einen großen Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder haben.“
 
Hintergrund der Kampagne ist die zunehmend schwierige Situation bei der Besetzung von Ausbildungs- und Facharbeiterstellen. „2015 blieben mehr als 10.700 Lehrstellen unbesetzt. Bis 2030 fehlen in Bayern ersten Prognosen zufolge rund 381.000 Fachkräfte - vor allem beruflich qualifizierte Fachkräfte. Mit ‚Elternstolz‘ machen wir deswegen auf die Attraktivität einer Ausbildung aufmerksam.“
 
Für die Kampagne wurden insgesamt 16 Eltern-Kind-Paare ausgewählt, die ab sofort bayernweit auf Plakatwänden, in Kinospots und in verschiedenen Online-Medien zu sehen sind. Auch im Radio laufen die Spots. Georg Schlagbauer, Präsident der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern: „Mit der ‚Elternstolz‘-Kampagne erreichen wir neben Jugendlichen und Lehrern auch die wichtige Zielgruppe der Eltern. Diese sind bei der Berufswahl ihrer Kinder starke Beeinflusser und Mitentscheider. Die Kampagne macht deutlich, dass auch eine erfolgreiche Berufsausbildung finanzielle Sicherheit und dauerhafte Beschäftigungsperspektiven bietet, und nicht nur Abitur und Studium.“
 
Dr. Eberhard Sasse, Präsident der BIHK, ergänzt: „Die Lernorte für eine erfolgreiche Ausbildung sind unsere Betriebe und unsere Berufsschulen. Hier treffen sich Theorie und Praxis, was auch international als Erfolgsfaktor gilt. Jeder Jugendliche kann seinen Neigungen entsprechend lernen. Das macht den Aufstieg in leitende Funktionen bis hin zur Selbständigkeit möglich. So findet jede und jeder eine Entwicklungsperspektive und einen Platz in der Gesellschaft.“
 
Quelle: stmwi.bayern.de

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