Erwin Huber: Bayern wird von TTIP profitieren – Erfolgreiches Fachgespräch mit US-Handelsbeauftragtem

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Erwin Huber: Bayern wird von TTIP profitieren – Erfolgreiches Fachgespräch mit US-Handelsbeauftragtem Erwin Huber - csu-landtag.de
(BWP) „TTIP wird Handel und Investitionen auf beiden Seiten des Atlantiks erleichtern und die Wirtschaft stärken. Davon wird Bayern in großem Maß profitieren“, erklärt Erwin Huber, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Medien , Infrastruktur, Bau und Verkehr, Energie und Technologie des Bayerischen Landtags, nach einem Fachgespräch der CSU-Landtagsfraktion.

„Rund die Hälfte unseres Pro-Kopf-Einkommens hängt direkt oder indirekt vom Außenhandel ab“, so der CSU-Wirtschaftsexperte. „Die USA sind unser wichtigster Exportmarkt und zugleich wichtigster Zielort bayerischer Investitionen.“ Unter dem Titel „Chancen und Möglichkeiten von TTIP“ hatte die Landtags-CSU mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Medien über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft diskutiert. Botschafter Michael Froman, Handelsbeauftragter der Vereinigten Staaten, unterstrich dabei: „Die Welt war immer stärker, wenn Amerika und Europa Seite an Seite stehen. Auch im Bereich Handel wollen wir dies tun und gerade kleine und mittelständische Unternehmen von Regeln und Verordnungen entlasten.“ Huber ist bei den TTIP-Verhandlungen besonders wichtig, dass keine europäischen und deutschen Schutz- und Sicherheitsstandards abgesenkt werden. Auch unser Vorsorgeprinzip darf nicht eingeschränkt werden. Das sei auch im Mandat der Europäischen Kommission festgeschrieben, die über das Freihandelsabkommen verhandelt: „TTIP ist eine große Chance für Bayern. Der Schutz unserer regionalen Produkte und Dienstleistungen muss dabei gewährleistet bleiben.“ Gerade für den bayerischen Mittelstand entstünden durch TTIP neue Wachstumsmöglichkeiten und Arbeitsplätze. Die gegenseitige Anerkennung von Standards, wo sie das gleiche Ziel verfolgen, und die Abschaffung doppelter Zertifizierungsverfahren würden unnötige Bürokratiekosten ersparen. Ein verbesserter Zugang zum öffentlichen Beschaffungsmarkt in den USA durch die Beseitigung der „Buy American“-Klausel könnte neue Absatzchancen in den USA eröffnen. Auch die Organisationen der bayerischen Wirtschaft sehen in TTIP einen wichtigen Beitrag, um den Warenverkehr im transatlantischen Wirtschaftsraum zu erleichtern und dadurch gerade auch für den bayerischen Mittelstand eine enorme Entlastung zu schaffen. „Die Europäische Union hat bereits rund 40 bilaterale Freihandelsabkommen abgeschlossen“, so Huber. „Ich bin mir sicher, dass auch TTIP zu einem Erfolg wird, denn freier Handel und offene Märkte sind der Schlüssel zu Wohlstand und Wachstum.“

Quelle: csu-landtag.de

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